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Größenklassen

Man kann Computer nach fallender Leistung einteilen in

Die Klassifikation ist fließend und durch den technologischen Fortschritt wechseln beständig Maschinen von den oberen Kategorien in die unteren: Viele Features heutiger PC's, wie Cache, Pipelining und Coprozessoren waren einmal typisch für Rechner der höchsten Leistungsklassen und sind heute Standard. Mit IBM/Apples Power-PC verschwimmt bei der Hardware die Grenze zwischen Workstations und Mikrocomputern, und auf der Softwareseite ist es unter dem PC-UNIX Linux durchaus möglich, den PC zu einer Workstation aufzurüsten, siehe z.B. im Graphikbereich Motif für Linux, mc 4/94.

Die Kategorien Mikrocomputer / Workstation / Großrechner / Supercomputer waren einmal fast synomym mit den ,,klassischen`` Herstellernamen die Firmen Apple / Vax / IBM / Cray. Bei Mikrocomputern redet man landläufig von PC's, obwohl das mal ein bestimmtes Modell war. Genauso spricht man häufig von einer ,,Cray``, wenn man irgendeinen Vektor-Supercomputer meint, auch wenn es sich um eine Fujitsu, NEC, Cyber oder Convex handelt. Der Markt ist wesentlich unübersichtlicher geworden.

Das untere Spektrum der Maschinen ist mit Silizium--Chips in CMOS--Logik ausgeführt, die schnellen Maschinen benutzen BiMOS und die schnellsten ECL-Logik, die mit jeweils höherer Frequnz getaktet werden können. Bei CMOS-- und BiMOS--Chips werden elektrische Felder aufgebaut, was einige Zeit kostet, sie schalten mit Spannung. Bei ECL--Chips wird ein Stromsignal moduliert, das geht schneller, kostet aber mehr Strom. Auch wenn die Leistungsaufnahme von hochgetakteten CMOS-Chips wie der DEC 2166 mit 20 Watt beträchtlich zu sein scheint, die 8 Prozessoren der Cray Y/MP des Höchstleistungsrechenzentrums Jülich verbrauchen 1.6 Megawatt!





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