Messungen:
Im Allgemeinen ist die Größenordnung an Rechenzeit,
die in einer
Simulation für Messungen verbraucht wird, sehr viel kleiner als für die
Simulation selbst. Wenn nach jedem m-ten Update eines physikalischen
Systems
gemessen wird, ist der Anteil an der Messung im Programm
von
Es lohnt sich deshalb im allgemeinen nicht,
Unterprogrammroutinen zur Messung auf Geschwindigkeit zu optimieren.
Mehr Wert sollte auf Übersichtlichkeit gelegt werden,
da eine falsche Meßroutine in einer richtigen Simulation viel
Verwirrung stiftet, weil man den falschen Teil des Programms debuggt.
Dimension von Feldern:
Fortran--Veteranen bevorzugen in der
Regel das Programmieren von 1--dimensionalen Feldern auch z.B bei
2--dimensionalen Systemen. Weil man Angst hat, daß das
Programm zuviel Zeit an den Systemgrenzen verliert, nimmt man lieber die
umständliche Programmierung und Fehlersuche in kauf.
Abgesehen davon, daß
ein optimierender Compiler im Umsetzen von 2--D Feldern in 1--D Feldern
keine Probleme hat, zeigt eine einfache Abschätzung:
Rechenzeitverbrauch innerhalb des Systems
Rechenzeitverbrauch auf den Rändern
Verhältnis
, mit steigender Systemgrösse und damit
steigender Rechenzeit werden die Ränder immer unbedeutender.
Außerdem ist es sehr wahrscheinlich, daß durch die lineare
Abarbeitung der Felder ein Overhang entsteht, da die Geometrie
dann durch zusätzliche Abfragen berücksichtigt werden muß.