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Computersimulation und Big--O

Messungen:

Im Allgemeinen ist die Größenordnung an Rechenzeit, die in einer Simulation für Messungen verbraucht wird, sehr viel kleiner als für die Simulation selbst. Wenn nach jedem m-ten Update eines physikalischen Systems gemessen wird, ist der Anteil an der Messung im Programm von Es lohnt sich deshalb im allgemeinen nicht, Unterprogrammroutinen zur Messung auf Geschwindigkeit zu optimieren. Mehr Wert sollte auf Übersichtlichkeit gelegt werden, da eine falsche Meßroutine in einer richtigen Simulation viel Verwirrung stiftet, weil man den falschen Teil des Programms debuggt.

Dimension von Feldern:

Fortran--Veteranen bevorzugen in der Regel das Programmieren von 1--dimensionalen Feldern auch z.B bei 2--dimensionalen Systemen. Weil man Angst hat, daß das Programm zuviel Zeit an den Systemgrenzen verliert, nimmt man lieber die umständliche Programmierung und Fehlersuche in kauf. Abgesehen davon, daß ein optimierender Compiler im Umsetzen von 2--D Feldern in 1--D Feldern keine Probleme hat, zeigt eine einfache Abschätzung:
Rechenzeitverbrauch innerhalb des Systems
Rechenzeitverbrauch auf den Rändern
Verhältnis , mit steigender Systemgrösse und damit steigender Rechenzeit werden die Ränder immer unbedeutender. Außerdem ist es sehr wahrscheinlich, daß durch die lineare Abarbeitung der Felder ein Overhang entsteht, da die Geometrie dann durch zusätzliche Abfragen berücksichtigt werden muß.



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Tue Mar 12 15:25:06 MET 1996