ist das Landausches Größenordnungssymbol,
das bedeutet, daß nur die höchste Potenz angegeben wird,
von der eine Funktion abhängig ist, nicht die
niedrigeren Potenzen oder Vorfaktoren. Manchmal werden auch die
Vorfaktoren angegeben,
besagt dann, daß Terme niedrigerer
Ordnung vernachlässigt werden. l ist im folgenden
die Systemgröße.
Rechenregeln:
Beispiele:
Skalierung eines Vektors Y der Länge l:
Skalierung einer Matrix A mit l Zeilen und Spalten:
Direkte Multiplikation zweier Matrizen mit je l Zeilen und Spalten:
Vorsicht: Die Aussagen der Big- O-Terminologie gelten nur für
die Größenordnung. Bestimmend ist allerdings oft auch der
Vorfaktor. Dadurch kann manchmal die Verwendung von ,,theoretisch``
ungünstigeren Algorithmen zu schnelleren Programmen führen, wenn l
klein ist.